Eine Familie, drei Skiwünsche: Serfaus-Fiss-Ladis erfüllt sie alle
Serfaus-Fiss-Ladis ist ein echtes Familienwunder: viel Sonne, eines der größten Skigebiete Tirols – und ja, eine U-Bahn gibt’s hier auch. Hoch oben auf dem Plateau wird Winterurlaub für Familien nicht nur entspannt, sondern ziemlich einzigartig. Wo sonst fährt man unterirdisch zur Gondel?
Was erwartet man in einem verträumten Bergdörfchen auf einem sonnigen Hochplateau Tirols? Einen liebenswerten Kirchturm, enge, gepflasterte Gässchen und verzierte Fensterläden. All das hat Serfaus zu bieten. Aber was ist das für ein blaues, quadratisches Schild mit weißem U? Soll das etwa U-Bahn heißen? Ungläubig betreten wir die Station und laufen die Treppe hinunter. Wir, das sind meine Töchter Frieda und Paulina, meine Mama Kerstin und ich, Henry. Wir sind auf Ski-Abenteuer-Woche und kommen aus dem Staunen nicht heraus.
Mit der U-Bahn zur Gondel
Hier, in etwa 1.400 Metern Seehöhe oberhalb des Inntals, fährt tatsächlich eine U-Bahn.
Infotafeln an den Wänden der Station verraten, dass es diese Bahn schon seit Mitte der 80er-Jahre gibt. Sie dient dazu, den Autoverkehr vom Dorf fernzuhalten und verbindet einen Parkplatz mit den Liftanlagen.
Gleich mehrere Rekorde werden mit der Bahn verbunden. Sie gilt als höchstgelegene Luftkissenschwebebahn der Welt und gleichzeitig mit einer Länge von gerade mal 1,3 Kilometern und nur vier Stationen auch als kürzeste.
Die U-Bahn ist vielleicht die größte Überraschung in Serfaus – aber es ist ganz sicher nicht die einzige, wie wir als Urlauber erfahren dürfen. Auf Einladung von Österreich Werbung sind wir genau genommen zu Gast in Serfaus-Fiss-Ladis, der Tourismusregion, die sich 1999 durch den Zusammenschluss der drei namensgebenden Gemeinden gebildet hat.
Komm ins Winterwunderland
Wer im Winter den Weg hierher findet, dem steht mit hoher Wahrscheinlichkeit der Sinn nach Skifahren. Mit mehr als 190 Pistenkilometern und 68 Liftanlagen gehört Serfaus-Fiss-Ladis zu den größten Skigebieten Tirols, gemessen an den Sonnenstunden außerdem zu den besonders sonnenreichen. Vor allem gehört es zu den familienfreundlichen Skigebieten in ganz Europa. Genau richtig für unsere Drei-Generationen-Gruppe aus Oma, Papa und Enkeln.
Die Wünsche im Vorfeld sind klar: Die beiden Mädels, 8 und 11, wollen zum ersten Mal auf Skiern stehen, der Papa will nach über zehn Jahren Pause ein Comeback wagen und die Oma möchte das Areal entspannt im Langlauf erkunden.
Im charmanten Muirenhof, einer Vier-Sterne-Unterkunft direkt im Ortszentrum, finden wir Quartier. Von hier aus sind es nur wenige Schritte bis zur U-Bahn-Station “Kirche”. Die Fahrt zu den Skihängen ist kostenlos und nach wenigen Minuten finden wir uns in einer eigenen kleinen Winter-Wunderwelt wieder. Allein die Ausleihe der Ski-Utensilien wird hier schon Erlebnis. Hinter den Türen der Firma Patscheider fühlt man sich wie auf einem Flughafen. Eine riesige Check-in-Halle führt einen von der Auswahl der Skischuhe Schritt für Schritt bis zum Depot, dem Ort, an dem man zwischen den Skitagen alles völlig stressfrei lassen kann. Besser kann man so etwas nicht managen, finden wir.
Skiurlaub ist nirgendwo günstig, und hier in Serfaus-Fiss-Ladis ganz sicher auch nicht, doch bekommen Skibegeisterte jeden Alters auch Außergewöhnliches geboten.
Alle auf der Piste – jede Generation für sich
Dazu zählt mit Sicherheit auch die Skischule Serfaus, die mit ihren mehr als 200 Skilehrerinnen und Skilehrern aus aller Welt für jedes Level die richtigen Kurse zu bieten hat. Die Oma macht ihr eigenes Ding, leiht sich Langlaufskier aus und dreht ihre Runden. Unterdessen nimmt sich Skilehrerin Linda auf der wundervollen Kinderschneealm meiner Mädels an und lässt sie die ersten vorsichtigen Skiversuche erleben. Zauberteppiche bringen Frieda und Paulina direkt wieder nach oben und auch wenn sie anfangs hier und da mal im Schnee landen, fangen die beiden sofort Feuer und wollen mehr.
Ich suche mir einen Kurs für ambitionierte Nicht-mehr-ganz-Anfänger und lande mit etwas Glück direkt in der richtigen Gruppe. Lennart, unser Skilehrer, kommt aus Köln und ist auch im echten Beruf Pädagoge. Das hilft mir direkt, zu erkennen, dass ich deutlich schlechter fahre, als ich vorher glaubte. Freundlich aber unverblümt weist mich Lennart auf meine Fehler hin. Nach und nach habe ich den Bogen mit Tal- und Bergski raus und nach drei Tagen mit jeweils vier Stunden Kurs fühle ich mich gewappnet für weitere Abenteuer.
Wenn es nach meinen Mädels geht, dann sollten wir am liebsten schon nächste Woche auf die Piste zurückkehren.
Werbung da Pressereise. Wir bedanken uns bei Serfaus-Fiss-Ladis für die Unterstützung unseres Aufenthalts.














