Vom Bett auf den Berg
Direkt neben der Bergbahn in Fieberbrunn liegt das neue und stylische ADEA Suites Hotel. Alle Zimmer sind eigentlich Suiten, es gibt einen schicken Wellnessbereich mit Indoor-Pool und Naturbecken draußen und mehreren Saunen. Das coole Restaurant „UpsideDown“ mit schönster Terrasse und Bergblick sind unser Highlight. Hier zeigt sich die tiroler Landschaft von seiner besten Seite und lädt zum Wandern oder Biken ein. Wir waren vor Ort und haben uns sehr wohlgefühlt.
Schon die Fahrt nach Fieberbrunn in Tirol fühlt sich nach Urlaub an. Die sanfte Landschaft ist jetzt im Mai zu neuem Leben erwacht, die Wiesen sind noch saftig grün, die Luft ist mild und duftet nach Frühling. Und der „Wilde Kaiser“ hat kein weißes Kleid mehr an. Ich bin mit meinem erwachsenen Sohn mal wieder unterwegs nach Fieberbrunn und dort sind wir zu Gast im ADEA Lifestyle Suites. Das Hotel hat erst Ende 2024 eröffnet und gefällt uns schon von außen mit seiner eleganten Holzfassade die mit ihren Spitzdächern an Berggipfel erinnert und dem modernen Design sehr gut. Und ganz besonders gut gefällt uns die Lage direkt an der Talstation der Bergbahn. Für Skifahrer ist das im Winter bestimmt die absolut ideale Location.
Bergblick direkt vor der Tür
Wir werden herzlich begrüßt, genießen ein Gläschen Prosecco und bewundern den sagenhaften Ausblick von der Terrasse auf das Bergpanorama. Dazu scheint noch die Sonne und lässt die Laune gleich noch besser werden. Als wir unser Zimmer beziehen, staunen wir nicht schlecht, denn es ist eigentlich ein komplettes Apartment. Mindestens 70 qm groß mit zwei Schlafzimmern, Wohn- und Essbereich, voll ausgestattete Küche, Kamin und einer großen Terrasse. Wahnsinn. Und so schön eingerichtet mit Holzboden und Wänden, Einbauschränken, einem großen Polsterbett in jedem Schlafzimmer und Samtstühlen. Dazu noch einen wunderbaren Ausblick auf die umliegenden Berge. „Alle unsere 120 Zimmer sind Suiten, zwischen 35 und 170 qm groß und haben einen großzügigen Balkon. Manche sogar mit einer Küche,“ erklärt Finja Dralle, die Marketing-Chefin des Hauses. „Und für größere Familien oder Freundesgruppen haben wir auch noch vier Lodges auf zwei Etagen und mit eigener Terrasse“, ergänzt sie.
Ein Regentag ist der ideale Spatag
Während wir bei unserer Ankunft noch draußen in der Sonne Mittagessen konnten und den Blick nicht von den grünen Almwiesen wenden konnten, ist am nächsten Morgen alles anders. Der Himmel ist grau und es regnet aus Eimern. Dazu noch ein Temperaturunterschied von fast 20 Grad. Puh. Willkommen in den Bergen. „Das passiert bei uns immer mal wieder, dass wir so einen krassen Wetterwechsel haben“, sagt uns der freundliche Kellner beim Frühstück. Wir genießen deshalb besonders ausgiebig, dass große Frühstücksbuffet mit ganz vielen Leckereien wie jede Menge frische Früchte, Birchermüsli, Lachs, Käse aus der Region und vielem mehr. Die Eierspeisen und der Kaffee werden an den Tisch gebracht und der Service ist sehr aufmerksam.
Da wir ja in einem schönen Wellnesshotel sind, ist ein Regentag auch gar kein Problem. Wir packen die Badetasche, kuscheln uns in die Bademäntel und suchen uns ein Plätzchen im Spa. Der große Indooor-Pool lädt zum Schwimmen ein, denn er ist mindestens 20 Meter lang. Der Wellnessbereich hat einiges zu bieten: Panoramasauna, finnische Sauna, Infrarotkabine, Indoorpool und Schwimmteich mit Ausblick auf die umliegenden Berge. Dazu für die Sportlichen noch ein modernes Fitnessstudio. Der ganze Spabereich ist vollverglast und man hat das Gefühl, dass die Natur von draußen nach drinnen kommt. Es gibt viele Liegestühle und einige Daybeds mit Kissen, von denen wir eins ergattern können. Wer es ganz still haben möchte, der findet noch einen Ruheraum als Rückzugsort. Es gibt Tee und Wasser gratis und wer andere Getränke bestellen möchte, kann das über einen QR-Code tun. Besonders schön ist, dass der Pool bereits um 7 Uhr morgens öffnet, so dass man gleich am Morgen seine Bahnen ziehen kann. Für mich immer der perfekte Start in den Tag, wenn ich im Hotel bin.
Der Sommer in Fieberbrunn und Umgebung
Besonders der Sommer in Fieberbrunn bietet für Familien ein abwechslungsreiches Paradies: Zahlreiche familienfreundliche Wanderwege führen durch blühende Almwiesen mit Blick auf das Kitzbüheler Horn, während Wald- und Naturerlebnispfade dazu einladen, Tiere zu hören und mehr über Waldökologie zu erfahren. Für Adrenalinkicks sorgen Mountaincoaster, Sommerrodelbahnen sowie Kletter- und Hochseilgärten, die auch Sicherheitsanweisungen und geprüfte Guides bieten. An warmen Tagen locken Badeseen mit Tauchspielen, SUP-Sport oder einfachen Wasserspielbereichen, während verkehrsarme Rad- und E-Bike-Touren durch eine malerische Berg- und Wiesenlandschaft führen. Besonders gut gefällt uns für einen Tagesausflug zum Schwimmen der Hintersteinersee, ein kühler Bergsee mit tollem Panorama in Scheffau und der Schwarzsee, einem warmen Moorsee mit schönem Strandbad in der Nähe von Kitzbühel.
Regionale Hütten und Restaurants sorgen zwischendurch für gemütliche Pausen mit kinderfreundlichen Menüs und regionalen Spezialitäten. Ebenfalls einen Abstecher wert ist die „Bichlalm“ der singenden Wirtin Rosi Schipflinger, die mit bestem Essen und einer sagenhaft schönen Aussicht auf der Terrasse begeistern. Überhaupt ist die ganze Gegend um Fieberbrunn in Tirol einfach wunderschön und die Kitzbühler Alpen sind ein wahres Wanderparadies.
Was bedeutet das OMG im ADEA?
Göttlich, stilvoll und frech – so präsentiert sich das OMG-Konzept im ADEA Lifestyle Suites. Der ungewöhnliche Name ADEA stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Göttin und Göttliche zieht sich durch das gesamte Haus: ein rotes Faden-Wohlfühlkonzept, das mit seinem charmanten Augenzwinkern die Gäste begleitet. OMG steht hier für „Oh mein Gott“ – eine spielerische Reaktion auf das überraschende, einzigartige Design, das den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis machen soll.
Das Innenleben des Hotels denkt sich auch neu: Upside-Down-Elemente begegnen den Gästen im Restaurant, Lampen hängen verkehrt herum, Kerzen brennen von unten nach oben, und dennoch stimmt alles. Sepp das Schaf, gemalt an der Wand, verleiht dem Raum eine humorvolle Note und verankert das verspielte Design fest im Gedächtnis. Eine Wand aus Moos begrüßt die Gäste am Eingang, wo sie dann über einen verglasten Boden mit Blick zum Weinkeller laufen… Diese ungewöhnlichen Elemente schaffen das Besondere, dass gleichermaßen mutig, stylisch und frech wirkt. So entsteht eine Handschrift, die nicht nur auffällt, sondern bleibende Eindrücke hinterlässt: OMG – göttliche Gedanken, wohin man blickt. Das Konzept vereint Mut, Freude und eine klare Botschaft: Hier wird Wohlfühlen mit einer Prise Leichtigkeit zelebriert.
Restaurantkonzept auf den Kopf gestellt
Das „UpsideDown by Stefan Marquard“ dreht das Restaurantkonzept um. Küche und Führung zielen auf Augenhöhe statt Hierarchie, verzichten auf Lebensmittelimporte und setzen stattdessen auf regionale, hochwertige Produkte. Saisonalität, Regionalität und Nachhaltigkeit prägen Auswahl und Zusammensetzung der Speisen und Getränke. Es gibt am Abend ein 4-gänge Menü oder eine abwechslungsreiche a la carté Küche, die für jeden Gast was bietet. Das Personal ist locker in Jeans und Turnschuhen gekleidet, man wird geduzt und es herrscht eine entspannte Atmosphäre. Die Räumlichkeiten sind mit warmem Licht eher etwas dunkel gehalten und der offene Kamin macht es doppelt gemütlich.
Beim Betreten spürt man die Umkehr auch optisch: eine verkehrt platzierte Wendeltreppe zum Weinkeller, Lampen, die von der Decke hängen, und andere Details, die dem Raum eine eigene Perspektive geben. Das Gesamtkonzept verbindet Mut zur Neuinterpretation mit Fokus auf Qualität und Transparenz – ohne übertriebene Elemente, aber mit klarem Bezug zu Regionalität und Nachhaltigkeit. Ein wirklich neuer und innovativer Ansatz. Und geschmeckt hat es natürlich auch prima. Besonders gut gefallen hat uns die herzliche Betreung des Personals, dass einem alle Wünsche erfüllt hat. Und wie so oft in schönen Hotels, machen doch die Menschen den Unterschied.
In Sachen Transparenz: Wir bedanken uns ganz herzlich beim ADEA Lifestyle Suites Hotel für die Einladung (Werbung, da Pressereise) und bei Anja Reinhardt PR für die Organisation. Wir berichten nur über Hotels und Destinationen, die wir selbst getestet haben und die wir auch Freunden empfehlen würden.















