On top of Sölden: ice Q, Weltcup Abfahrt & 007 Elements
Ein Skitag in Sölden ist mehr als nur Piste: Zwischen spektakulären Dreitausendern, der legendären Weltcup-Abfahrt und einem Lunch auf 3.048 Metern im ice Q entsteht ein Erlebnis, das Sport, Genuss und Gänsehaut perfekt verbindet.

Perfekter Start: Vom Frühstück direkt auf 3.000 Meter
Unser Tag beginnt im Das Central ganz entspannt mit einem ausgiebigen Frühstück – die perfekte Basis für einen langen Skitag. Noch schnell in die Skiklamotten, dann geht es mit dem Aufzug ins Skidepot. Von dort bringt uns das Central Shuttle in wenigen Minuten zur Talstation der Gaislachkoglbahn.

Schon die Fahrt nach oben ist spektakulär. Je höher die Gondel steigt, desto weiter öffnet sich der Blick über das Ötztal. Oben angekommen wartet der erste Wow-Moment: die Aussichtsplattform auf über 3.000 Metern Höhe. Vor uns liegen die Dreitausender der Ötztaler Alpen, Gipfel an Gipfel, ein Panorama, das selbst erfahrene Skifahrer kurz innehalten lässt.
Ein Cappuccino über den Wolken
Noch bevor sich das Restaurant mit Gästen füllt, treffe ich mich im ice Q zum Cappuccino mit Klaus Holzer, dem Küchenchef des Hauses. Am Morgen ist es hier oben noch ruhig, fast ein bisschen magisch – die ersten Sonnenstrahlen spiegeln sich in den großen Glasfronten, draußen glitzern die frisch präparierten Pisten.
Holzers Arbeitsplatz liegt auf 3.048 Metern Höhe, eine der wohl spektakulärsten Küchen der Alpen. Kochen auf dieser Höhe bringt ganz eigene Herausforderungen mit sich: Zutaten und Lieferungen kommen mit der Seilbahn, Wasser kocht früher als im Tal – und trotzdem entsteht hier eine Küche, die alpine Produkte mit internationaler Raffinesse verbindet. Holzer wirkt dabei wunderbar entspannt und sympathisch – jemand, der seinen außergewöhnlichen Arbeitsplatz sichtlich genießt.
Doch lange bleiben wir nicht sitzen. Schließlich wartet draußen eines der schönsten Skigebiete der Alpen.
Weltcup-Feeling auf der Schwarzen Schneid
Über mehrere Lifte wechseln wir hinüber zum Rettenbachgletscher, wo eine der berühmtesten Strecken des Skigebiets beginnt: die Weltcup-Abfahrt „Schwarze Schneid“. Hier startet jedes Jahr die alpine Weltcupsaison.
Allein der Gedanke, auf derselben Strecke unterwegs zu sein wie die Rennläufer, hat etwas Besonderes. Die Piste ist perfekt präpariert, griffig und schnell. Bei jedem Schwung ziehen die Ski kleine Kometenschweife aus Schnee hinter sich her.
Im steilen Mittelteil – dem berühmten „Eisfall“ – zeigt die Schwarze Schneid kurz ihre sportliche Seite. Genau hier kämpfen sich sonst die Weltcupfahrer mit bis zu 68 Prozent Gefälle Richtung Tal.
Nach diesem Highlight zieht es uns schließlich wieder zurück zum Gaislachkogl – denn dort wartet der vielleicht spektakulärste Einkehrschwung des Tages.

Fine Dining auf 3.048 Metern
Mittags präsentiert sich das ice Q dann ganz anders als am Morgen: lebendig, voller Skifahrer, die nach ein paar Abfahrten Hunger bekommen haben. Die großen Panoramafenster öffnen den Blick auf ein Meer aus verschneiten Dreitausendern – eine Kulisse, die man so wohl nur in wenigen Bergrestaurants der Alpen erlebt.
Wir entscheiden uns für das Signature Menü des Hauses. Hier verbindet Klaus Holzer alpine Zutaten mit internationalen Einflüssen – etwa Kalb mit Petersilie und Senfkorn, Jakobsmuschel mit Minestrone oder Entrecôte vom Rind mit roter Beete und Bärlauch. Während draußen die Skifahrer ihre Schwünge in den Schnee ziehen, genießen wir drinnen einen Lunch mit einem Panorama, das vermutlich zu den spektakulärsten Restaurantblicken der Alpen gehört.
007 Moments am Gaislachkogl
Nach dem Lunch im ice Q lohnt sich noch ein Abstecher direkt nebenan – und der hat es in sich: Mit „007 Elements“ wartet eine der spektakulärsten Erlebniswelten der Alpen. Tief im Inneren des Gaislachkogls, auf über 3.000 Metern Höhe, taucht man hier ein in die Welt von James Bond.
Die Ausstellung ist dabei alles andere als ein klassisches Museum. In mehreren interaktiven Räumen erlebt man die Faszination der 007-Filme hautnah – von ikonischen Titelsequenzen über spektakuläre Actionszenen bis hin zu Originalrequisiten und innovativen Filmtechniken. Besonders im Fokus steht der Bond-Film Spectre, dessen zentrale Szenen genau hier am Gaislachkogl gedreht wurden. Plötzlich steht man mitten in der Filmkulisse, erkennt Perspektiven wieder – und bekommt eine ganz neue Vorstellung davon, wie aufwendig diese Produktionen tatsächlich sind.
Zwischen Hightech-Installationen, dramatischer Soundkulisse und immer wieder überraschenden Blicken nach draußen entsteht ein Erlebnis, das weit über klassische Ausstellungskonzepte hinausgeht. Und während man durch die Räume geht, wird schnell klar: Sölden ist nicht nur ein Skigebiet, sondern auch eine Bühne für große Geschichten.
Ein Tag, der mit ersten Schwüngen im Schnee beginnt und mit einem Ausflug ins Bond-Universum endet – viel spektakulärer kann ein Skitag kaum sein.


In Sachen Transparenz: Wir bedanken uns beim Das Central Sölden und iceQ für die Kooperation und die Unterstützung unseres Aufenthalts. Wir stellen nur Hotels und Regionen vor, die wir unseren Freunden empfehlen würden.








