Ski, Spa und Sterneküche!
Skifahren auf über 3.000 Metern, ein Infinity-Pool über den Dächern von Sölden, Gourmetküche mit Michelin-Stern und ein Lunch im futuristischen ice Q. Im Fünf-Sterne-Hotel Das Central verbinden sich Wintersport, Spa und große Kulinarik auf besondere Weise – vom ersten Schwung im Schnee bis zum Gourmetabend in der Ötztaler Stube.

Vom Skientzug direkt auf die Piste
Wer so weit von den Bergen entfernt lebt wie wir in Hamburg, kennt dieses Gefühl: Skientzug. Wochenlang schauen wir auf Wetterkarten der Alpen, verfolgen Schneefälle und zählen die Tage bis zum ersten Schwung im Schnee.
Umso schöner, wenn ein Skiurlaub gleich perfekt beginnt.
Als wir gegen elf Uhr im Fünf-Sterne-Hotel Das Central in Sölden ankommen, werden wir zuerst einmal ganz entspannt empfangen: mit heißen Tüchern und einem Hibiskus-Welcome-Drink in der Lobby. Unser Zimmer ist natürlich noch nicht fertig – aber genau dafür hat das Hotel eine ziemlich geniale Lösung.
Unser Gepäck wird direkt nach unten gebracht, wo eine große Umkleide für ankommende Gäste bereitsteht. Ein großzügiger Raum mit Sofa, Kleiderstangen und viel Platz, um sich umzuziehen – perfekt, um sofort in die Skisachen zu springen. Gleich nebenan befindet sich auch schon das Skidepot.
Unsere Ski haben wir zuvor nebenan bei Sport Glanzer ausgeliehen – und kaum sitzen die Skischuhe, steht auch schon das Shuttle bereit. Es bringt uns in wenigen Minuten zur Giggijochbahn.
Und plötzlich geht alles ganz schnell: Gondel. Sonne. Bergpanorama.
Keine anderthalb Stunden nach unserer Ankunft sitzen wir bereits oben im Skigebiet – auf der Terrasse der Rothkogelhütte am Seekogel. Jeder mit einer Kaspressknödelsuppe und einem Radler, vor uns die verschneite Bergwelt und dieses wunderbare Gefühl, endlich wieder in den Bergen zu sein.
Der erste Skitag bei Kaiserwetter. Ein besserer Start in den Skiurlaub ist kaum möglich.
Wow: Unsere Spa Suite
Nach unserem ersten Skitag kommen wir zurück ins Hotel – und öffnen neugierig die Tür zu unserer Spa Suite im Central.
Und sofort gibt es den nächsten Wow-Moment: Zuerst betreten wir einen kleinen Wohnbereich mit Sofa und Sitzecke. Auf dem Tisch wartet bereits eine schöne Überraschung: Champagner, Obst und ein paar süße Kleinigkeiten – ein ziemlich perfekter Empfang nach einem Tag auf der Piste.
Während wir kurz anstoßen und uns im Zimmer umschauen, fällt der Blick weiter in den Raum: das große Bett, warme Holztöne und ein modernes, sehr ruhiges Design.
Direkt daneben steht etwas, das sofort ins Auge fällt.

Eine freistehende Badewanne, die elegant in den Raum integriert ist. Das Badezimmer ist offen gestaltet und nur durch einen Vorhang vom Schlafbereich getrennt – ein ungewöhnliches, aber ziemlich stylisches Raumkonzept.
Während ich noch die Badewanne bestaune, entdecke ich wenig später noch ein weiteres Detail der Suite.
Als ich im Wohnbereich einen Vorhang zur Seite ziehe, öffnet sich plötzlich ein weiterer Bereich des Zimmers – und dort steht sie: eine private Sauna, die bis zu 90 Grad heiß wird. Direkt daneben eine kleine Chill-Lounge, in der man nach dem Saunagang einfach entspannen kann.
Ein ziemlich cooles Extra, das wir beim ersten Rundgang durch die Suite fast übersehen hätten.
Doch die vielleicht spektakulärste Überraschung des Hotels wartet noch eine Etage höher.
Ganz oben: Das Summit Spa und der spektakuläre Infinity Pool
Ganz oben im Summit Spa liegt der Infinity Pool des Hotels – ein Ort, an dem man beim Schwimmen fast das Gefühl hat zu schweben. Der Pool ist rund 17 Meter lang und liegt etwa 17 Meter über den Dächern von Sölden, mit freiem Blick auf die umliegenden Dreitausender.
Das warme Wasser dampft in der kalten Bergluft, während ringsherum die verschneiten Gipfel des Ötztals aufragen.
Besonders cool ist ein Detail: Ein großes Unterwasserfenster, durch das man beim Schwimmen tatsächlich auf die Straße und die Häuser darunter blickt. Ein ziemlich surrealer Moment – und definitiv einer dieser Orte, bei denen man denkt: Das könnte auch eine Szene aus einem James-Bond-Film sein.

Drinnen im Spa befindet sich direkt neben dem Pool ein großzügiger Loungebereich mit vielen gemütlichen Daybeds und ein paar Hängesesseln. Von hier blickt man durch eine große Glasfront direkt hinaus auf den Infinity Pool und die Bergwelt – ein perfekter Platz, um nach der Sauna einfach eine Weile zu entspannen.
Dazu gibt es oben im Spa auch eine Bar, an der Getränke und kleine Snacks serviert werden, sowie einen Whirlpool mit Blick auf die Berge.
Eine Etage darunter liegt der große Wellnessbereich mit verschiedenen Saunen und Ruheräumen, der das Summit Spa zu einem echten Rückzugsort nach einem Skitag macht.
Nach einem Skitag hier oben im warmen Wasser zu treiben und auf die winterliche Bergwelt zu schauen, gehört definitiv zu den schönsten Momenten unseres Aufenthalts.
Ein Abend in der Ötztaler Stube – wie ein Theaterstück für die Sinne
Der Abend beginnt nicht direkt im Restaurant, sondern zunächst in der Bar – rund um den großen Kamin. Hier werden wir mit einem Aperitif empfangen, dazu kommen kleine Snacks aus der Küche. Kurz darauf überreicht uns das Team einen persönlichen Begrüßungsbrief mit Siegel – ein liebevolles Detail, das sofort zeigt, wie viel Wert im Das Central auf Gastfreundschaft gelegt wird.
Erst danach werden wir in die Ötztaler Stube geführt – einen warmen, gemütlichen Zirbenholzraum, der seit Jahrzehnten das kulinarische Herzstück des Hauses ist. Schon beim Betreten liegt ein feiner Duft von Zirbe in der Luft. Auf dem Tisch steigt aus einem kleinen Arrangement sogar ein leichter Nebel auf – eine dezente Inszenierung mit Zirbenaroma, die sofort eine besondere Atmosphäre schafft.

Dann beginnt das Menü von Küchenchef Stefan Speiser, dessen Küche alpine Tradition mit internationalen Einflüssen verbindet.
Gleich zu Beginn sorgt eine charmante Idee aus der Küche für Aufmerksamkeit: die berühmte Butterkerze, die langsam schmilzt und gemeinsam mit Brot serviert wird. Dazu kommen salzige Buchteln, eine kreative Interpretation der klassischen Marende – serviert mit Ahorn und Schweinbratensaft. Ein spielerischer Auftakt, der zeigt, wie hier mit Tradition gearbeitet wird.
Kurz darauf folgt einer der ersten großen Höhepunkte des Menüs: Saibling mit Oscietra-Kaviar, Fichte und Rettich. Der Fisch wird in verschiedenen Texturen serviert – als Tatar und als lackiertes Filet – begleitet von violetten Rettichschleifen, gefrorenen Fichtennadeln und einer feinen Kaviar-Beurre-blanc. Ein Gericht, das nicht nur geschmacklich beeindruckt, sondern auch wie eine kleine alpine Landschaft inszeniert ist.
Kulinarik mit Überraschungsmomenten
Die Küche spielt immer wieder mit vertrauten Zutaten und neuen Ideen. Traditionelle Produkte tauchen plötzlich in ganz neuen Kombinationen auf – etwa bei einem Knödel mit Blutwurst, der überraschend leicht und elegant wirkt. Auch internationale Einflüsse blitzen immer wieder auf – manche Aromen erinnern fast an Spanien, andere bleiben ganz tief in der Tiroler Küche verwurzelt.
Zum süßen Abschluss kommt ein Dessert, das wieder tief in der alpinen Tradition verankert ist: Kletzen-Eis mit Birne und Safran. Kletzen sind traditionell getrocknete Birnen aus der Alpenküche – ein winterliches Aroma, das hier modern interpretiert wird.
Was diesen Abend zusätzlich besonders macht, ist der Service: aufmerksam, herzlich und gleichzeitig angenehm entspannt. Trotz Michelin-Stern wirkt hier nichts steif oder distanziert.

Zum Abschluss wartet noch eine schöne Überraschung. Während ich mich in diesem stilvollen Ambiente kaum traue, selbst ein Foto zu machen – außer natürlich heimlich vom Essen – übernimmt das Team kurzerhand diese Aufgabe und macht ein Polaroid-Foto von uns beiden als Erinnerung an den Abend. Dazu gibt es ein kleines Präsent mit der Menükarte, einer persönlichen Botschaft und einem Kartenspiel – eine charmante Anspielung auf die Geschichte des Hauses, denn der Vater der Gastgeberfamilie soll früher oft hier in der Stube Karten gespielt haben.
Mehr wollen wir an dieser Stelle gar nicht verraten.
Nur so viel: Ein Abend in der Ötztaler Stube ist keine gewöhnliche Dinner-Einladung, sondern eine genussvolle Inszenierung – und ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.
Skifahren in Sölden – und ein Restaurant auf 3.048 Metern
Ein Skitag im Das Central beginnt ganz entspannt: Frühstück im Hotel, Skischuhe im Skidepot anziehen, Ski aufnehmen – und mit dem Central-Shuttle in wenigen Minuten zur Gondel. Heute geht es zur Gaislachkogelbahn.
Von dort fahren wir direkt hinauf in eines der spektakulärsten Skigebiete der Alpen. Zwei Gletscher, zahlreiche Pisten auf über 3.000 Metern Höhe und ein Panorama aus Dreitausendern machen Sölden zu einem der schneesichersten Wintersportorte Tirols.
Ein besonderer Ort im Skigebiet ist das ice Q auf 3.048 Metern Höhe. Das futuristische Glasrestaurant gehört ebenfalls zum Central-Kosmos und wirkt fast wie ein Pendant zum Hotel – nur eben hoch oben am Berg. Hier treffen spektakuläre Architektur, alpine Küche und ein Panorama zusammen, das seinesgleichen sucht.
Direkt nebenan befindet sich die Erlebniswelt 007 Elements, eine multimediale Ausstellung rund um den James-Bond-Film Spectre, der teilweise genau hier oben gedreht wurde.
So zieht sich die Handschrift des Das Central vom Hotel über die Sterneküche der Ötztaler Stube bis hinauf auf über 3.000 Meter Höhe.
👉 Mehr über unseren perfekten Skitag zwischen Gletschern, Weltcup-Pisten und Lunch im ice Q erzählen wir übrigens in einem eigenen Artikel.
Entspannen im Central – Sauna, Badewanne und Panorama
Nach einem langen Skitag gibt es kaum etwas Schöneres, als wieder ins Hotel zurückzukehren. Besonders in unsere Spa Suite genieße ich diese Momente sehr.
Die freistehende Badewanne direkt am Bett lädt dazu ein, die müden Beine im warmen Wasser zu entspannen, während draußen langsam die Abenddämmerung über Sölden einzieht. Und natürlich nutzen wir auch die private Sauna der Suite.
Nach ein paar Saunagängen fühlt man sich erstaunlich schnell wieder fit – perfekt, um später noch einmal ins Restaurant zu gehen. Denn auch das Abendmenü im Hotelrestaurant ist natürlich sensationell und zeigt noch einmal, wie hoch das kulinarische Niveau im Central insgesamt ist.
Doch eine Erfahrung im Summit Spa wollten wir unbedingt noch ausprobieren …
Kältekick – unsere Erfahrung in der Kryokammer
Eine der neuesten Attraktionen im Summit Spa ist die Kältekammer, die mit Temperaturen bis zu -110 Grad Celsius arbeitet. Klingt im ersten Moment ziemlich extrem – ist aber erstaunlich angenehm.
Bevor es losgeht, bekommen wir dicke Wollsocken, Handschuhe und Kopfhörer. Mein Mann entscheidet sich passenderweise für „Skyfall“, ich mich für „Another Day to Die“. Dazu gibt es eine Papier-Atemmaske.
Die Behandlung besteht aus zwei Phasen:
Zuerst geht man für etwa 30 Sekunden in eine Vorkammer mit rund -60 Grad, danach für rund zweieinhalb Minuten in die Hauptkammer mit bis zu -110 Grad.
Mein Mann geht zuerst hinein und ich mache ein Video und beobachte das ganz genau. Überraschenderweise kommt erstaunlich entspannt wieder heraus: „Gar nicht so schlimm“, meint er.
Also probiere ich es auch. Und tatsächlich: Die Kälte fühlt sich völlig anders an als kaltes Wasser. Sie ist trocken, fast prickelnd – und nach den drei Minuten passiert etwas Überraschendes: Der Körper reagiert mit einem Endorphin-Kick. Man fühlt sich plötzlich wach, energiegeladen und irgendwie unglaublich frisch.
Bei mir hält dieses Gefühl tatsächlich noch Stunden später an – ein leichtes Kribbeln unter der Haut, als hätte man einen Reset-Knopf gedrückt.
So sehr, dass ich mir schon während der Heimreise denke: Das will ich unbedingt wieder machen.
Die nächste Kryotherapie habe ich inzwischen tatsächlich schon in Hamburg gebucht.



In Sachen Transparenz: Wir bedanken uns beim Das Central Sölden für die Kooperation und die Unterstützung unseres Aufenthalts. Wir stellen nur Hotels und Regionen vor, die wir unseren Freunden empfehlen würden.









