Mit dem Boot zum Inselresort
Manchmal beginnt der Urlaub nicht an der Hotelrezeption – sondern auf einem Boot. Genau so ist es im NH Bentota Ceysands Resort auf Sri Lanka. Das Resort liegt auf einer schmalen Landzunge zwischen Bentota River und Indischem Ozean. Schon die kurze Überfahrt fühlt sich ein bisschen wie der Auftakt zu einem kleinen Abenteuer an. Und kaum angekommen, wartet einer der schönsten Strände Sri Lankas: goldgelber Sand, hohe Palmen und das endlose Blau des Indischen Ozeans.
Ankommen auf der Insel
Wie so oft in Sri Lanka fährt unser Fahrer uns bis direkt vor die Tür. Er hat uns während unserer Reise quer über die Insel begleitet – und jetzt bringt er uns tatsächlich zur allerletzten Station unserer Sri-Lanka-Tour.
Wir steigen aus, strecken uns nach der Fahrt und lassen uns erst einmal auf die großen Sofas fallen. Unser Gepäck wird freundlich entgegengenommen, bekommt kleine Anhänger und verschwindet Richtung Bootssteg. Kurz darauf steht auch schon ein Welcome-Drink mit frischem Mangosaft vor uns.
Vor uns glitzert der Bentota River, Palmen bewegen sich im warmen Wind, auf der anderen Seite sehen wir Gebäude des Resorts. Erst jetzt wird uns klar: Das hier ist nur die Ankunft auf dem Festland.
Die eigentliche Hotelanlage liegt auf einer schmalen Halbinsel zwischen Bentota River und Indischem Ozean – und dahin kommt man nur mit dem Boot.
Ein paar Minuten später legt das kleine Fährboot des Hotels am Steg an. Wir steigen ein, ziehen sogar Rettungswesten an, und langsam gleiten wir über das Wasser. Die Sonne spiegelt sich auf der Oberfläche, ein leichter Wind weht über den Fluss – und dann liegt sie vor uns: unsere Insel für die nächsten Tage.
Unsere Suite
Kurz nach dem Check-in werden wir schon zu unserer Suite begleitet. Beim Eintreten fällt sofort dieses kleine Detail ins Auge, das ich in Hotels immer besonders mag:
Auf dem Bett hat das Housekeeping aus Blüten „Welcome to NH“ gelegt.
Sehr liebevoll – und natürlich will ich das sofort fotografieren.
Doch mein Mann hat andere Pläne und lässt sich kurzerhand mitten in das Blütenkunstwerk fallen. Der „Blütenkunst-Zerstörer“ war eindeutig schneller als meine Kamera. Ein einziges Foto habe ich immerhin noch geschafft.
Mein Trost: In den nächsten Tagen werde ich noch öfter über solche kleinen Überraschungen stolpern – zum Beispiel über einen Handtuch-Elefanten mit Blüte im Rüssel, der plötzlich auf unserem Bett sitzt.
Die Suite selbst ist großzügig geschnitten und angenehm hell. Ein separater Wohnbereich, ein großes Schlafzimmer und viel Platz, um nach einem Strandtag einfach mal durchzuatmen.
Doch das eigentliche Highlight sind die zwei Balkone – und zwei völlig unterschiedliche Wow-Blicke.
Vom Wohnbereich treten wir zuerst auf den Balkon Richtung Meer. Vor uns wiegen sich hohe Palmen im Wind, dahinter rollt der Indische Ozean mit kräftigen Wellen Richtung Strand. Dieser Blick hat sofort etwas Beruhigendes – gleichzeitig aber auch etwas Wildes.
Auf der anderen Seite der Suite wartet der zweite Blick. Vom Schlafzimmer aus schauen wir nicht auf den Ozean, sondern hinunter in die Anlage – genauer gesagt auf den riesigen Pool, der sich wie eine türkisblaue Lagune durch das Resort zieht.
Ein Pool, der sofort Urlaubsgefühle auslöst
Wer durch die Anlage des NH Bentota Ceysands Resort spaziert, merkt schnell, dass hier alles großzügig angelegt ist. Diese besondere Lage zwischen Bentota River und Indischem Ozean prägt auch die Architektur der Anlage.
Das Hotel geht ursprünglich auf einen Entwurf des Architekten Murad Ismail zurück, der eng mit dem berühmten sri-lankischen Architekten Geoffrey Bawa zusammenarbeitete. Und tatsächlich erkennt man in vielen Details diese typische tropische Resortarchitektur: offene Räume, viel Luft, viel Grün – und überall Blickachsen zum Wasser.
Im Zentrum der Anlage liegt der große Poolbereich – und der ist wirklich beeindruckend.
Von oben hatten wir ihn schon von unserem Balkon gesehen, doch erst unten wird klar, wie weit er sich tatsächlich durch den Garten zieht. Die Wasserfläche führt zwischen Palmen, Liegen und kleinen Inseln mit Bäumen hindurch.
Besonders schön sind die Wasserspeier, die dem Poolbereich fast etwas Tempelartiges geben und wunderbar zur tropischen Atmosphäre passen.
Hier planschen Familien mit Kindern, andere Gäste liegen entspannt unter Palmen auf ihren Sonnenliegen, lesen ein Buch oder lassen einfach den Blick über das Wasser schweifen.
Und mein persönliches Highlight entdecke ich sofort: eine Poolbar mitten im Wasser.
Ein paar Stufen ins Wasser, an den Tresen schwimmen, einen Drink bestellen und dort sitzen bleiben, während langsam die Sonne tiefer sinkt – viel mehr Urlaubsgefühl geht eigentlich nicht.
Frühstück, Currys und sri-lankische Klassiker
Morgens und abends treffen sich die Gäste im großen Buffetrestaurant des Resorts. Durch die offenen Fenster fällt warmes Licht hinein, und an den Front-Cooking-Stationen wird frisch gekocht.
Schon am ersten Abend sind wir begeistert: knackige Salate, aromatische Currys, Fischgerichte und viele typisch sri-lankische Spezialitäten.
Besonders schön ist morgens die große Frühstücksstation mit frisch geschnittenem Obst. Mango, Papaya, Ananas – alles so süß und reif, wie man es nur in den Tropen bekommt.
Und natürlich bestelle ich wieder einmal eine meiner liebsten lokalen Spezialitäten: Hopper, diese typischen sri-lankischen Pfannkuchen mit Ei in der Mitte.So gut wie im Ceysands habe ich sie auf unserer gesamten Reise tatsächlich nirgendwo sonst bekommen.
Ein echtes Highlight erleben wir am zweiten Abend im Seafood-Restaurant des Resorts. Wir sitzen draußen mit Blick Richtung Meer, eine leichte Brise weht über die Terrasse, und vor uns landet eine große Fischplatte mit fangfrischem Fisch und Meeresfrüchten. Alles perfekt gegrillt, dazu sri-lankische Gewürze und ein paar einfache Beilagen – genau so schmeckt ein Abend am Indischen Ozean.
Am nächsten Tag geht es dann selbst an den Herd. In der großen Profi-Küche des Resorts nehmen wir an einem Curry-Kochkurs teil – und der macht richtig Spaß. Wir schneiden Gemüse, rösten Gewürze und lernen Schritt für Schritt, wie die typischen sri-lankischen Currys entstehen.
Das Beste kommt zum Schluss:
Mittags sitzen wir anschließend fast ganz allein im Restaurant Siam Pearl und bekommen unsere eigenen Currys serviert. Ein ziemlich schönes Gefühl – plötzlich schmeckt das Essen noch einmal ein kleines bisschen besser.
Come to the Beach
Der Strand direkt vor dem Resort ist einfach spektakulär.
Goldgelber Sand, hohe Palmen und unglaublich viel Platz zum Spazierengehen – für mich gehört er ganz klar zu den schönsten Stränden der Insel.
Am zweiten Tag zeigt sich das Meer allerdings von seiner wilden Seite. Dunkle Wolken ziehen auf, der Wind wird stärker und die Wellen rollen kraftvoll an den Strand. Baden ist kaum möglich. Normalerweise ist hier deutlich mehr los – doch an diesem Tag haben wir den Strand fast ganz für uns allein.
Und genau das macht unseren Spaziergang so besonders. Wir laufen lange am Wasser entlang, der warme Wind weht über den Sand, Palmen biegen sich in den Böen und das Meer wirkt fast ein bisschen dramatisch. Unterwegs entdecken wir kleine romantische Ecken unter Palmen, alte Liegen im Sand und immer wieder Stilleben aus angeschwemmtem Treibgut oder Booten, die fast wie zufällige Kunstwerke wirken.
Ein bisschen Robinson-Crusoe-Feeling – und ein kleines bisschen Sylt, nur eben mit tropischer Wärme.
Am letzten Tag vor unserer Abreise zeigt sich der Strand dann noch einmal von seiner ganz anderen Seite: Die Sonne ist zurück, der Himmel wird blau und plötzlich ist wieder Leben am Wasser.
Sturm draußen, Spa-Magie drinnen
Während draußen die Wellen gegen den Strand schlagen und der Wind die Palmen bewegt, entdecke ich einen der schönsten Orte im Resort: das Spa.
Schon beim Betreten wird es plötzlich ruhig. Der Innenhof wirkt wie ein kleines tropisches Paradies – viel Grün, warme Farben, sanftes Licht und eine Atmosphäre, in der man automatisch einen Gang zurückschaltet.
Am zweiten Tag gönne ich mir hier ein 90-minütiges Signature Treatment – und merke schnell, wie gut das nach unserer Reise quer über die Insel tut.
Am dritten Tag kommen wir noch einmal zurück, diesmal für ein Couple Treatment. Zuerst bekommen wir ein Peeling, danach geht es unter die Dusche, bevor der eigentliche Höhepunkt wartet: ein großes Blütenbad für zwei. Warmes Wasser, schwimmende Blüten und draußen das Rauschen des Sturms.
Mehr Verwöhnprogramm geht eigentlich kaum.
Nach der Behandlung sitzen wir noch eine Weile auf einer Bank im Innenhof, eingewickelt in Bademäntel, und bekommen heißen Tee serviert. Rund um uns rauschen die Pflanzen im Wind, irgendwo plätschert Wasser.
Ein Moment, in dem man merkt: Ein Moment, in dem man merkt: Manchmal ist Wellness im Auge des Sturms genau das Richtige.
Unser Mangroven Abenteuer
Zum Abschluss unseres Aufenthalts wartet noch ein echtes Highlight.
Direkt am Activity Center des Resorts steigen wir in ein kleines Motorboot. Nur wir beide und unser Guide – und schon gleiten wir hinaus auf den Bentota River. Zuerst fahren wir ein gutes Stück den breiten Fluss entlang. Fischerboote ziehen vorbei, am Ufer stehen Palmen, und langsam lassen wir das Resort hinter uns. Dann biegt unser Guide plötzlich rechts in einen schmaleren Wasserlauf ab – und die Landschaft verändert sich sofort.
Die Mangroven beginnen.
Der Fluss wird immer enger, die Wurzeln der Mangroven ragen ins Wasser, Lianen hängen tief über den Kanal. Manchmal müssen wir uns im Boot sogar kurz ducken, während wir unter den Ästen hindurchgleiten. Unser Guide hat ein unglaubliches Auge für Tiere. Immer wieder zeigt er plötzlich auf etwas, das wir selbst niemals entdeckt hätten: ein kleiner blauer Vogel im Dickicht, ein Frosch zwischen den Wurzeln, ein Waran, der durchs Wasser gleitet. Sogar kleine Babykrokodile entdecken wir am Ufer – ich hätte sie ohne unseren Guide wahrscheinlich nie gesehen.
Und dann kommt noch ein echtes Highlight: Affen.
Eine ganze kleine Gruppe sitzt in einem Baum direkt am Flussufer. Unser Guide fährt vorsichtig näher heran und holt plötzlich Bananen und ein paar Croissants hervor, die er vom Frühstück mitgebracht hat. Die Affen kommen tatsächlich bis ans Boot und greifen sich die Stücke direkt aus der Hand. Das Ganze ist unglaublich lustig – ein bisschen frech, ein bisschen chaotisch und einfach herrlich anzusehen.
Die Mangroventour ist ein echtes kleines Naturabenteuer und definitiv einer der schönsten Ausflüge rund um Bentota.
Transparenzhinweis: Pressereise / Kooperation
Wir bedanken uns herzlich bei Minor Hotels und dem NH Bentota Ceysands Resort für die Einladung und die wunderbare Gastfreundschaft. Wie immer gilt: Wir stellen ausschließlich Hotels und Orte vor, die wir persönlich besucht haben und auch unseren Freund:innen aus voller Überzeugung empfehlen würden.














