Entspannter Luxus zwischen Lagune und Indischem Ozean
Tänzerinnen begrüßen uns mit einem traditionellen sri-lankischen Tanz und begleiten uns in die Lobby – ein Empfang, der sofort zeigt, wie herzlich Gäste im Anantara Kalutara willkommen geheißen werden. Das Resort liegt eingebettet zwischen Mangroven, Lagune und Indischem Ozean. Anantara steht für entspannten Luxus – mit Yoga am Morgen, Spa-Momenten, einer Cooking Class im tropischen Garten und einem Dinner im Spice Traders, das auf eine aromatische Reise durch die Gewürzwelten Asiens mitnimmt.
Nach einer intensiven Rundreise durch Sri Lanka sehnen wir uns nach ein paar Tagen Entspannung. Genau dafür scheint das Anantara Kalutara Resort wie gemacht. Die luxuriöse Hotelanlage liegt spektakulär auf einer schmalen Landzunge – auf der einen Seite die ruhige Lagune, auf der anderen der Indische Ozean.
Mit Anantara haben wir bereits in anderen Ländern sehr gute Erfahrungen gemacht. Diese Resorts stehen für eine Art von Luxus, die ich besonders mag: stilvoll, hochwertig – aber gleichzeitig entspannt und unaufgeregt.
Eine Begrüßung, die wir nie vergessen werden
So etwas haben wir tatsächlich noch nie erlebt.
Vor dem Eingang des Resorts warten bereits Musiker und Tänzerinnen. Ein Trommler schlägt rhythmisch auf sein Instrument, ein Flötist spielt dazu eine traditionelle Melodie.
Drei Tänzerinnen beginnen zu tanzen und winken uns langsam Richtung Lobby.
Erst verstehen wir gar nicht, dass wir ihnen folgen sollen – doch genau das ist der Plan. Schritt für Schritt begleiten sie uns mit ihrem Tanz hinein ins Resort.
Eine unglaublich schöne und sehr persönliche Begrüßung.
Ein perfekter Start: Lunch mit Blick auf Pool und Lagune
Es ist bereits Mittagszeit, als wir ankommen. Also nehmen wir direkt im Restaurant Olu Platz, das sich auf Lobby-Level befindet und von 7 Uhr morgens bis 23 Uhr geöffnet ist.
Der Restaurantbereich ist offen und luftig gestaltet – eine überdachte Terrasse, die architektonisch sofort ins Auge fällt. Von hier schweift der Blick über den Pool hinaus auf die Lagune, dahinter breitet sich sattes tropisches Grün aus.
Überhaupt spürt man hier überall die Handschrift der berühmten sri-lankischen Architekturikone Geoffrey Bawa: offene Räume, fließende Übergänge zwischen Innen und Außen und immer wieder spektakuläre Blickachsen in die Natur.
Die Stimmung könnte kaum besser sein: eine leichte Brise, Vogelstimmen und Palmen, die sanft im Wind wiegen.
Auf den Teller kommt frisch gegrillter Fisch mit zartem Gemüse – Brokkoli, Karotten, Blumenkohl und Zucchini – dazu ein aromatisches Zitronenöl. Leicht, frisch und genau das Richtige nach der langen Reise.
Zum Abschluss serviert man uns ein himmlisches Dessert: eine luftige Kokoscreme mit karamellisierten Früchten, kleinen Baiser-Stücken und einem Hauch Minze – süß, cremig und wunderbar tropisch.
Ein perfektes Ankommen.
Unsere Suite mit Blick auf Mangroven und Meer
Kurz darauf ist auch unser Zimmer bezugsfertig. Und was für eines: Unsere großzügige Suite bietet einen traumhaften Blick über die Mangrovenlandschaft – dahinter glitzert bereits der Indische Ozean.
Während wir ankommen, beginnt draußen ein tropischer Regenschauer. In Sri Lanka passiert das oft einmal am Tag – und verleiht dem Moment eine ganz besondere Atmosphäre. Wir sitzen auf dem Balkon, hören den Regen auf die Palmen fallen und genießen einfach die Ruhe.
Die Suite selbst ist typisch Anantara: warmes Holz, elegante Stoffe, viel Platz, eine warme Lichtstimmung und dieser entspannte, unaufgeregte Luxus, für den Anantara bekannt ist.
Besonders schön finde ich das großzügige Badezimmer mit Badewanne. Zwischen Schlafzimmer und Bad befindet sich ein großes Fenster mit dekorativen Holzläden – so kann man aus der Badewanne hinausblicken, durch das Schlafzimmer und über den Balkon hinweg bis in Richtung Meer. Ein kleines Detail, das den Raum besonders charmant macht.
Entspannen zwischen Pool und Strand
Einer der schönsten Orte im Resort ist der Main-Pool mit Blick auf die Lagune. Hier verbringen wir unseren ersten Nachmittag – schwimmen, lesen, einfach treiben lassen.
Am nächsten Morgen starten wir den Tag mit Yoga und anschließend einem Sprung in den 55m-Adults-Only-Pool. Danach wartet ein ausgiebiges Frühstück.
Der Strand des Resorts ist ebenfalls wunderschön: ein weiter goldener Sandstrand mit Daybeds und Blick auf den Indischen Ozean. Perfekt für lange Spaziergänge oder einfach zum Abschalten zwischen Palmen und Meeresrauschen.
Lagunenabenteuer: Unterwegs auf dem Kalu River
Ein besonderes Erlebnis ist außerdem eine Bootsfahrt auf den ruhigen Lagunenarmen des Kalu River, dem viertlängsten Fluss Sri Lankas. Der Fluss fließt direkt durch Kalutara und verbreitert sich rund um das Resort zu einer ruhigen Wasserlandschaft, die von Mangroven gesäumt ist.
Mit einem kleinen Boot gleiten wir gemächlich durch diese tropische Kulisse. Immer wieder entdecken wir Warane am Ufer und verschiedene Wasservögel, die zwischen den Mangroven unterwegs sind.
Zu meiner großen Freude darf ich sogar einmal selbst ans Steuer. Und sagen wir mal so: Ich habe das Boot nicht nur vorsichtig gesteuert – zwischendurch habe ich auch ein bisschen Gas gegeben. Das hat richtig Spaß gemacht.
Gewürze, King Coconut und viel Gelächter: unsere Cooking Class im Garten
Eines unserer absoluten Highlights im Resort ist die Cooking Class im tropischen Garten. Bevor wir überhaupt zum Kochen kommen, nimmt uns der Gärtner mit auf einen kleinen Rundgang durch die Anlage. Der Garten ist wunderschön angelegt – die Beete sind liebevoll mit in den Boden eingelassenen Glasflaschen eingefasst, dazwischen wachsen Kräuter, Gemüse und sogar ein kleines Reisfeld. Überall duftet es nach frischen Gewürzen und tropischen Pflanzen.
Anschließend geht es in eine kleine offene Hütte im Garten, wo die Kochkurse stattfinden. Dort warten bereits Chefkoch Daham und sein Assistent Kalana auf uns. Kalana richtet zuerst alles hübsch her und öffnet für uns eine erfrischende King Coconut, während Daham uns Schritt für Schritt in die Geheimnisse der sri-lankischen Küche einführt.
Mit viel Geduld zeigt er uns, wie man Gewürze, Zwiebeln und Knoblauch richtig anröstet – die Basis für viele Currys. Gemeinsam bereiten wir mehrere traditionelle Gerichte zu: ein aromatisches Rote-Beete-Curry, ein würziges Linsencurry und ein klassisches Chicken Curry.
Daham ist natürlich ein absoluter Profi, erklärt aber alles so entspannt und verständlich, dass das Mitkochen richtig Spaß macht.
Am Ende dürfen wir unsere Currys natürlich gemeinsam probieren. Und das Beste: Die Rezepte bekommen wir mit nach Hause. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir unsere Freunde bald zu einem sri-lankischen Curryabend einladen werden.
Auf Sindbads Gewürzroute: Dinner im Spice Traders
Ein weiteres Highlight unseres Aufenthalts ist ein Dinner im Restaurant Spice Traders. Schon beim Betreten fällt die besondere Atmosphäre auf: warme Farben, eine offene Küche und große geflochtene Korbleuchten, die den Raum in ein sanftes, goldenes Licht tauchen.
Besonders schön ist, dass man den Köchen direkt bei der Arbeit zusehen kann. In der offenen Küche wird geschnitten, geröstet und angerichtet – und Chefkoch Alva bringt immer wieder frische Ideen aus ganz Asien mit.
Das Menü folgt einer kulinarischen Reise auf den Spuren von Sindbad – von Indien über Malaysia und Vietnam bis nach Macao.
An diesem Abend sitzen wir draußen auf der Terrasse direkt an der Lagune, ganz für uns allein. Kerzenlicht, warme Abendluft und das leise Wasser schaffen eine unglaublich entspannte Stimmung.
Die Reise beginnt in Indien mit aromatischen Tandoori Prawns mit Green Chutney und Lemongras-Lammspießen, führt über eine würzige Seafood Curry Soup aus Malakka bis zu zartem gedämpften Fisch mit Ingwer und Soja im Bananenblatt.
Zum Abschluss kommt ein Klassiker auf den Tisch: Mango Sticky Rice mit Kokoscreme – ein perfektes Finale dieser kulinarischen Reise.
Und während wir noch eine Weile auf der Terrasse sitzen, den Blick über die Lagune schweifen lassen und die warmen Gewürzaromen nachklingen, sind wir einfach dankbar für diesen besonderen Abend.
Pure Entspannung im Anantara Spa
Der Duft von warmen Ölen & Gewürzen liegt in der Luft, als ich das Anantara Spa betrete. Schon der Beginn meines Treatments ist besonders: Ich darf zuerst an verschiedenen Ölen riechen und mir den Duft aussuchen, der mich durch die Behandlung begleiten soll.
Danach beginnt mein Signature Treatment, eine einstündige Ölmassage, bei der mich Therapeutin Niroshani empfängt. Zuerst werden meine Füße in warmem Wasser gewaschen – ein kleines Ritual, das sofort für Ruhe sorgt.
Die Spa-Suite ist edel und wunderbar ruhig gestaltet. Während der Massage lösen sich nach und nach die letzten Verspannungen unserer Rundreise durch Sri Lanka. Die warmen Öle, die ruhigen Bewegungen und die entspannte Atmosphäre machen es leicht, vollkommen abzuschalten.
Besonders schön ist der Moment danach: Im Innenhof des Spas sitze ich noch eine Weile bei einer Tasse Tee. Leise plätschert das Wasser, zwischen den Pflanzen stehen kleine Elefantenfiguren – ein friedlicher Ort, an dem man diesen Moment der Entspannung einfach noch ein bisschen länger genießen möchte.
Abschiedsritual
Unser Aufenthalt im Anantara Kalutara endet, wie er begonnen hat – mit einer besonderen Geste der Wertschätzung. Die Tänzerinnen kommen noch einmal zurück, diesmal mit einer kleinen Kerze in der Hand. In einer ruhigen Geste binden sie uns ein Band ums Handgelenk – ein traditionelles Zeichen des Glücks. Wir sollen es tragen, bis es von selbst abfällt. Doch eigentlich brauchen wir dieses Band gar nicht – die Erinnerung an diese besondere Zeit im Anantara Kalutara tragen wir ohnehin mit uns.
Transparenzhinweis: Pressereise / Kooperation
Wir bedanken uns herzlich bei Minor Hotels und dem Anantara Kalutara Resort für die Einladung und die wunderbare Gastfreundschaft. Wie immer gilt: Wir stellen ausschließlich Hotels und Orte vor, die wir auch unseren Freund:innen aus voller Überzeugung empfehlen würden.















