Good Wine. Good Friends. Good Times.
Im Hotel Weinbek in Fockbek trifft norddeutsche Gastfreundschaft auf Weinkultur. Wir haben das nördlichste Weinhotel Schleswig-Holsteins bei einem Winzerabend besucht, köstliche Weine probiert, herzliche Gastgeber kennengelernt und die Auszeit mit Ausflügen zur Schwebefähre Rendsburg und an die Ostsee verbunden.

Als ich zum ersten Mal vom nördlichsten Weinhotel Deutschlands hörte …
… dachte ich: Das muss ich mir anschauen.
Ein Weinhotel mitten in Schleswig-Holstein klingt schließlich nicht unbedingt naheliegend. Umso neugieriger war ich, als ich vom Hotel Weinbek in Fockbek hörte.
Von Hamburg aus ist der kleine Ort bei Rendsburg schnell erreicht. Als wir ankamen, wurden wir von den Gastgebern Anna und Bastian Achilles herzlich begrüßt. Anschließend bezogen wir noch schnell unser Zimmer, denn im Hotel herrschte bereits geschäftiges Treiben. Gäste trafen ein, die letzten Vorbereitungen liefen – und wir hatten das Gefühl, genau zum richtigen Zeitpunkt angekommen zu sein.
Ankommen und sofort wohlfühlen
Unser Zimmer befand sich im Gästehaus neben dem Haupthaus. Schon beim Betreten fiel uns ein großes Gemälde ins Auge: eine überdimensionale Weinflasche mit dem Schriftzug:
„Good Wine. Good Friends. Good Times.“
Passender hätte das Motto unseres Wochenendes kaum sein können.
Das Zimmer war gemütlich und stilvoll eingerichtet, mit viel Liebe zum Detail und genau der richtigen Mischung aus modernem Komfort und norddeutschem Charme.
Überhaupt sind es im Weinbek die vielen kleinen Details, die den Aufenthalt besonders machen. Hier merkt man schnell, wie viel Herzblut Anna und Bastian Achilles in ihr Hotel stecken. Genau diese Mischung aus Herzlichkeit, Genuss und norddeutscher Bodenständigkeit verleiht dem Haus seinen ganz eigenen Charakter.
Die Geschichte hinter dem Namen Weinbek
Im Gespräch mit den Gastgebern erfuhren wir auch, wie das Hotel zu seinem Namen kam. „Bek“ ist die letzte Silbe des Ortsnamens Fockbek und bedeutet im Niederdeutschen Bach oder kleiner Fluss. Zusammen mit der großen Leidenschaft der Gastgeber für guten Wein entstand so der Name Weinbek.
Eine charmante Verbindung aus norddeutscher Heimat und der Liebe zum Wein – und eigentlich die perfekte Beschreibung für das Konzept des Hauses.
Ein Winzerabend voller Genuss
Der eigentliche Höhepunkt unseres Aufenthalts begann am Abend.
Beim Betreten des Restaurants bekam jeder Gast zunächst ein Glas Wein in die Hand gedrückt. Wir suchten uns einen Platz und waren schon nach wenigen Minuten mitten im Geschehen. Schnell entstand eine wunderbar lockere und gesellige Atmosphäre. Gastgeber Bastian Achilles begrüßte die Gäste, stellte die teilnehmenden Weingüter vor und erklärte den Ablauf des Abends.
Vertreten waren unter anderem die Weingüter Bernhard Koch, Wasen und Eugen Müller sowie Stefano Accordini aus Venetien und ein Weingut aus der Provence.
Was uns besonders gefiel: Statt eines klassischen Menüs schlenderten die Gäste von Station zu Station, kamen ins Gespräch, probierten verschiedene Weine und stellten sich ihr persönliches Menü zusammen.
In Erinnerung geblieben sind uns die frischen Austern, die wunderbar zu den Weißweinen passten, die cremige Pasta direkt aus dem Parmesanlaib sowie der saftige Krustenbraten, der bei vielen Gästen hoch im Kurs stand. Auch Pfälzer Saumagen durfte nicht fehlen – eine kleine Tradition im Weinbek, wie uns Gastgeber Bastian Achilles erzählte.
Wir kombinierten die verschiedenen Speisen immer wieder mit neuen Weinen. Besonders gut schmeckte uns ein Soave aus Venetien zur Pasta aus dem Parmesanlaib.
Doch nicht nur die Weine und das Essen machten den Abend aus. Viele Besucher kamen direkt aus der Region. Unsere Tischnachbarn hatten sich beispielsweise einen Babysitter organisiert und waren mit dem Taxi angereist, um den Abend ganz entspannt genießen zu können.
Die Gastgeber erzählten uns außerdem von Stammgästen aus Hamburg, die regelmäßig zu den Veranstaltungen kommen, ihre Kinder auf dem Schlafsofa oder im Zustellbett unterbringen und anschließend bei Wein und gutem Essen den Abend genießen.
Genau diese Mischung aus Hotelgästen, Einheimischen und Wiederkehrern verleiht den Veranstaltungen eine besondere Atmosphäre. Man kommt schnell ins Gespräch, tauscht Tipps aus und verbringt gemeinsam einen entspannten Abend.
Dazu nette Gespräche mit den Tischnachbarn, spannende Geschichten der Winzer und Gastgeber sowie viele neue Geschmackserlebnisse – ein Abend, der viel zu schnell verging.
Frühstück statt Buffet
Nach einer erholsamen Nacht freuten wir uns auf das Frühstück.
Das Frühstück wird im Hotel Weinbek nicht als Buffet serviert. Stattdessen wählen die Gäste bereits am Vorabend ihre Wünsche und die gewünschte Uhrzeit aus.
Als wir etwas später als geplant zum Frühstück kamen – der Winzerabend war schließlich etwas länger geworden – wartete bereits ein liebevoll gedeckter Tisch auf uns.
Frisches Obst, Müsli, verschiedene Aufschnittsorten, Käse, Marmeladen, Brötchen und auf Wunsch frisch zubereitete Eierspeisen – hier findet wirklich jeder etwas nach seinem Geschmack.
Alles war sorgfältig vorbereitet und genau so angerichtet, wie wir es bestellt hatten. Dazu kam ein ausgesprochen herzlicher Service. Besonders nett fanden wir die T-Shirts des Teams, auf denen „Genuss-Transporter“ stand. Das passt irgendwie perfekt zum Weinbek.
Perfekter Ausgangspunkt für Ausflüge
Das Hotel Weinbek eignet sich nicht nur für Genießer, sondern auch hervorragend als Ausgangspunkt für Ausflüge.
Viele Gäste bleiben mehrere Tage oder sogar eine ganze Woche, erkunden die Region mit dem Fahrrad oder entscheiden spontan, ob es Richtung Nordsee oder Ostsee gehen soll – je nachdem, wo gerade die Sonne scheint.
Wir machten uns zunächst auf den Weg zur Schwebefähre Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal.
Schon der Blick auf dieses technische Meisterwerk ist beeindruckend. Die Fähre hängt unter einer riesigen Stahlkonstruktion und schwebt förmlich von einem Ufer zum anderen. Direkt daneben befindet sich ein Café mit Terrasse. Besonders schön: Jedes vorbeifahrende Schiff wird vorgestellt und begrüßt. Perfekt für alle, die gerne Schiffe beobachten und das maritime Flair genießen möchten.
Natürlich wollten wir auch selbst einmal mit der Schwebefähre fahren – passenderweise mussten wir auf unserem Weg Richtung Ostsee ohnehin ans andere Ufer. Also haben wir die Gelegenheit genutzt und sind einmal mit der berühmten Schwebefähre über den Nord-Ostsee-Kanal geschwebt.
Anschließend zog es uns weiter nach Haffkrug an die Ostseeküste. Bei strahlendem Sonnenschein verbrachten wir dort einige entspannte Stunden am Strand und ließen den Tag in der lässigen Strandbar Haffdüün ausklingen. Mit einem kühlen Getränk in der Hand, den Füßen im Sand und Blick aufs Meer fühlte sich unsere kleine Auszeit plötzlich nach einem richtigen Urlaub an.
Genau diese Kombination macht für uns den Reiz des Weinbek aus: Am Abend genießt man gute Weine, leckeres Essen und nette Gespräche, am nächsten Tag locken maritime Ausflüge, Fahrradtouren oder ein spontaner Abstecher an die Ostsee. Schleswig-Holstein zeigt sich hier von seiner besonders entspannten Seite.

In Sachen Transparenz: Wir bedanken uns beim Hotel Weinbek für die schöne Einladung und die freundliche Unterstützung von Primo PR bei dieser Reise (Werbung, da Pressereise). Wir stellen nur Hotels, Destinationen und Aktivitäten vor, die wir selbst getestet haben und die wir auch Freunden empfehlen würden.











