Schlafen mit Giraffen vor dem Balkon
Morgens die Balkontür öffnen und Giraffen beim Frühstück beobachten? In Disney’s Animal Kingdom Lodge in Orlando wird genau das Wirklichkeit. Wir haben in einem Savanna-View-Zimmer übernachtet, Mickey-Waffeln gefrühstückt, afrikanisch inspirierte Küche probiert – und festgestellt: Dieses Disney-Hotel ist eigentlich schon ein Erlebnis für sich.
Einchecken – und plötzlich liegt Afrika vor dem Balkon
Als wir in Disney’s Animal Kingdom Lodge ankommen, ist es bereits dunkel. Eigentlich erwarten wir deshalb gar nicht mehr viel von unserem berühmten Savannenblick. Doch draußen liegt noch ein Rest Licht über der weitläufigen Anlage – gerade genug, um zu erkennen, was sich direkt vor unserem Balkon erstreckt: eine riesige grüne Savanne.
Und spätestens am nächsten Morgen wissen wir, warum sich ein Zimmer mit Savannenblick hier wirklich lohnt.
Kaum sind wir wach, stehen wir am Fenster und schauen hinaus. Auf der Savanne sind bereits die ersten Mitarbeiter mit ihren Fahrzeugen unterwegs und kümmern sich um die Tiere. Und dann kommen sie: Giraffen, Antilopen und andere afrikanische Tiere ziehen tatsächlich direkt vor dem Hotel vorbei.
Besonders die Giraffen sehen wir morgens und abends immer wieder unmittelbar vor dem Haus. Das ist schon ziemlich verrückt: Man sitzt noch halb verschlafen im Zimmer oder auf dem Balkon – und ein paar Meter weiter spaziert eine Giraffe vorbei.
Unser Zimmer mit Savannenblick
Unser Zimmer ist ganz im Stil der Lodge eingerichtet: viel dunkles Holz, warme Erd- und Rottöne und afrikanisch inspirierte Muster und Details. Wir haben zwei große Betten und einen kleinen Tisch mit Stühlen – vor allem aber den Balkon.
Denn ganz ehrlich: Bei diesem Zimmer ist die Einrichtung fast Nebensache. Der eigentliche Star liegt draußen.
Disney bietet in der Animal Kingdom Lodge unterschiedliche Zimmerkategorien an. Die Savanna-View-Zimmer mit zwei Queen-Betten sind für bis zu vier Personen ausgelegt und haben einen Balkon oder eine Terrasse.
Unser Tipp: Wenn das Budget es zulässt, würden wir hier tatsächlich den Aufpreis für Savanna View einplanen. Gerade morgens und am frühen Abend haben wir besonders viele Tiere gesehen.
Wow! Diese Lobby
Auch das Hotel selbst ist spektakulär. Schon beim Betreten der riesigen Lobby versteht man, dass Disney hier nicht einfach ein Hotel gebaut hat, sondern eine komplette Erlebniswelt.
Die hohe, offene Halle erstreckt sich über mehrere Stockwerke, gewaltige Holzsäulen reichen bis unter das Dach und riesige, kunstvoll gestaltete Leuchten schweben über den Sitzgruppen.
Und trotz der Dimensionen wirkt die Lobby erstaunlich gemütlich. Überall gibt es Sofas, Sessel und kleine Sitzecken. Gerade abends, wenn die vielen warmen Lampen leuchten, bekommt die Lodge eine ganz besondere Atmosphäre.
Frühstück mit Mickey-Waffeln im The Mara
Fürs Frühstück müssen wir nicht weit. In der Nähe des Pools liegt The Mara, das unkomplizierte Quick-Service-Restaurant der Lodge. Und genau hier landen wir während unseres Aufenthalts immer wieder.
Zum Frühstück gibt es natürlich das, was bei Disney eigentlich mindestens einmal auf den Teller gehört: Mickey-Waffeln. Dazu Eier, Obst und verschiedene andere Frühstücksgerichte.
The Mara ist außerdem praktisch, wenn man abends keine Lust auf ein großes Restaurant hat. Es gibt unter anderem Bowls, Burger und Flatbreads; wir haben hier auch einmal unkompliziert zu Abend gegessen.
Poolpause unter Palmen
Und wenn einmal kein Disney-Park auf dem Programm steht – oder man zwischendurch dringend eine Pause braucht –, gibt es natürlich auch einen großen Pool.
Der Uzima Pool liegt eingebettet in die üppig bepflanzte Anlage der Lodge. Palmen, große Bäume und die afrikanisch inspirierte Architektur ringsherum sorgen dafür, dass auch hier das Thema des Resorts weitergeführt wird.
Gerade mit Kindern würde ich deshalb durchaus ein bisschen Zeit nur für das Hotel einplanen. Es wäre fast schade, morgens in den Park zu hetzen und erst spätabends zurückzukommen.
Abendessen – schon der Weg ist ein Erlebnis
Besonders in Erinnerung geblieben ist uns auch ein Abend in der Lodge.
Schon der Weg hinunter in den Restaurantbereich ist spektakulär. Von der riesigen Lobby führt eine breite Treppenanlage über mehrere Ebenen nach unten. Gewaltige, in warmen Erd-, Rot- und Ockertönen gestaltete Säulen, dunkles Holz und afrikanisch inspirierte Details machen daraus fast eine eigene Kulisse.
Hier befinden sich unter anderem die Victoria Falls Lounge sowie weiter unten Boma – Flavors of Africa. Boma ist das große Buffetrestaurant der Lodge und serviert afrikanisch inspirierte Spezialitäten neben amerikanischen Klassikern.
Das Buffet mit den vielen unterschiedlichen Gerichten und Desserts hat uns richtig gut gefallen – und die ganze Atmosphäre rundherum macht den Abend zu weit mehr als einem normalen Hotelessen.
[Hier würde ich deine Trommelperformance einsetzen.]
Und dann natürlich: Disney’s Animal Kingdom
Ein weiterer Vorteil der Lodge ist ihre Lage. Disney’s Animal Kingdom ist ganz in der Nähe und mit den kostenlosen Disney-Bussen erreichbar; die Bushaltestelle befindet sich direkt am Resort.
Natürlich nutzen wir das gleich aus und starten unseren ersten Tag im Animal Kingdom.
Und dort wartet eines unserer absoluten Highlights der gesamten Disney-Reise: Avatar – Flight of Passage im Pandora-Bereich.
Mehr dazu aber in unserer eigenen Geschichte über Disney’s Animal Kingdom – denn das würde hier eindeutig den Rahmen sprengen. 😄
In Sachen Transparenz: Vielen Dank an Disney Resorts für die Unterstützung und Planung unseres Aufenthalts (Werbung, da Pressereise). Wir stellen nur Hotels vor, die wir selbst getestet haben und die wir Freunden empfehlen würden!















