Bergromantik trifft auf City-Flair
Nur einen Katzensprung vom Münchner Hauptbahnhof entfernt, liegt das coole, schicke Cocoon Hotel und ist somit ideal für alle die mit dem Zug anreisen. Schon in der Lobby sieht man, dass wir in Bayern sind, denn hier trifft Bergromantik auf Cityflair. Hier eine Gondel in der Lobby, da die Kuhglocken über der Rezeption und überall Bilder von Berglandschaften. Wirklich witzig und perfekt für Familien oder Paare. Aber auch alleine habe ich mich hier sehr wohlgefühlt.
Als gebürtige Bayerin, die schon seit vielen Jahren in Hamburg lebt, fühle ich mich in München immer besonders wohl und gleich wieder heimisch. Schon das erste „Grüß Gott“ beim Bäcker am Bahnhof löst Heimatgefühle aus. Es ist einfach anders hier, nicht so distanziert und zurückhaltend, sondern offen und zugewandt – einfach so schee in Bayern. Dieses Mal wohne ich nur fünf Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof entfernt im „Cocoon Hotel“. Eine neue Hotelgruppe, die mit top Preisen und top Design punktet.
Willkommen im Bayern
Beim Check-in hängen große Kuhglocken über der Rezeption, eine echte Gondel direkt von der Skipiste steht in der Lobby und eine riesige Tapete zeigt die Berglandschaft der Zugspitze. Willkommen in Bayern! Was für ein uriges und trotzdem stylisches Ambiente hier im „Cocoon“.
Ich bin dieses Mal alleine unterwegs und freue mich auf ein paar Tage in der bayerischen Landeshauptstadt. Obwohl man hier alles gut kennt, gibt es doch jede Menge Neues zu entdecken. Aber zuerst beziehe ich mein Zimmer und bin gleich geflashed. Ich wohne in der „Jägermeister Suite“. Da bin ja genau richtig, denn ich trinke fast gar keinen Alkohol mehr… Trotzdem ist die Suite bombig: mit einer Lampe aus Jägermeister-Flaschen über dem Esstisch, einer blühenden Bergwelt über dem Bett und einer Tapete mit einem riesigen Hirsch im Wald an der Wand. Das ist echt mal was anderes. Dazu noch ein großes Ledersofa, Lampenschirme mit Strickmantel und auf der Toilette ein QR-Code zum Lesen der Zeitschriften-Bibliothek. Die Garderobe ist eine Heugabel und die Waschbecken sind Emaileschalen. Richtig crazy, aber richtig gut.
Top Lage: Mittendrin im Geschehen
Aber nicht nur das Design ist hier toll, sondern auch die Lage. Denn in drei Minuten zu Fuß ist man an der Haltestelle der Straßenbahn Nr. 19 (Richtung Berg am Laim) die zum Stachus, in die Theatinerstraße und weiter zur Maximilianstraße fährt. Ich liebe es Straßenbahn zu fahren, denn es erinnert mich immer an meine Kindheit und den täglichen Schulweg. Außerdem finde ich schön, daß man etwas sieht und nicht in die Tiefen der S-Bahn abtaucht.
Also ausgepackt und los geht’s. Die Sonne scheint, die Münchner flanieren und sitzen im Café. Davon und auch von Biergärten gibt es natürlich reichlich in München. Als erstes mache ich einen Abstecher in Schumann’s Tagesbar, aber da heißt es erstmal warten bis ein Platz frei wird. Es gibt fast keinen besseren Ort um die schicken Münchner beim Bummeln zu beobachten. Ein anderer Hotspot ist gleich um die Ecke das Café Ralph Lauren, daß direkt neben dem Loden Frey zur kleinen Pause auf der Terrasse einlädt. Wer lieber auf einen Prosecco einkehrt, ist in der Winebar nebenan genau richtig. Oder Ihr macht ganz klassisch einen Abstecher in den Bayerischen Hof auf einen Tee. Wer etwas mehr Zeit hat, kann sich oben im „Blue Spa“ für ein Day Spa einbuchen. Hier schwimmt Ihr über den Dächern der Stadt, liegt im Liegestuhl mit Blick auf die Frauenkirche und verliebt Euch ganz sicher in München. Sehr gerne bin ich auch im Literaturhaus in München zum Mittagessen. Auch hier gibt es eine wunderbare Terrasse für sonnige Tage und die Ausstellungen sind auch sehenswert.
Kunst und Kulturprogramm
Der nächste Morgen startet erstmal mit einem gemütlichen Frühstück im Cocoon Hotel. Das Buffet ist riesig und bietet wirklich für den Geschmack das Richtige, ob Weißwürste mit Brezen, Birchermüsli und Obstsalat, frische Croissants und Brötchen oder ein leckeres Rührei. So kann der Tag gut starten. Außerdem gibt es Tee und Kaffee satt und man sich wirklich Zeit lassen und entspannt hier sitzen und schlemmen. Gut gestärkt starte ich wieder mit der Straßenbahn Richtung Innenstadt, denn ich habe eine Karte für die beliebte Ballett-Matinee der „Heinz Bosl Stiftung“ in der Bayerischen Staatsoper ergattert. Die Haltestelle ist direkt vor der Oper und da ist schon ordentlich was los. Der Max-Joseph-Platz liegt zwischen der Staatsoper und dem Residenztheater und wurde ziemlich lange umgebaut. Der prominente Platz wurde nach König Max I. Joseph benannt, der auch als Statue in der Mitte des Platzes thront. Anfang Dezember 2025 wurde der neu gestaltete Platz der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht und jetzt tummeln sich hier jede Menge Münchner und Besucher. Es wurden viele Blumen neu angesät, um die Bäume wurden kreisförmige Sitzgelegenheiten gebaut, die zum Verweilen einladen.
Aber bevor ich mich hier niederlasse, geht’s erst mal rein in die Bayerische Staatsoper. Und die beeindruckt von außen durch den üppigen mit Säulen geschmückten Eingang und von innen mit der besonders schönen Ausstattung des Theaters, als auch von den gastronomischen Bereichen. Der Münchner Kult-Caterer „Käfer“ sorgt hier mit Cremant und Häppchen für den passen Pausenrahmen. Die Vorstellung ist total ausverkauft, denn alle wissen das der Ballett-Nachwuchs hier immer eine top Vorstellung abliefert. Und genau so war es dieses Mal auch. Die Mischung aus klassichem Ballett und modern Dance war richtig großartig. Ein wunderschöner Vormittag mit bestem Kulturprogramm. Anschließend schlendere ich noch zum Hofgarten, beobachte die vielen Bouléspieler die sich die Zeit vertreiben und kehre auf einen Kaffee im Café Tambosi ein. Und mir fällt auf, dass hier in München die Innenstadt auch an einem normalen Sonntag total belebt ist. Alle sind unterwegs und genießen den herrlichen Frühlingstag.
Genügend Platz auch für Familien
Nach dem vollen Tag mit Kulturprogramm, Spaziergang und Kaffeetrinken, freue ich mich den Abend im Cocoon Hotel ausklingen zu lassen. Es gibt hier kein richtiges Restaurant, aber die „Almbar“ bietet frische Suppen, italienische Pizza und Flammkuchen an. Ich suche mir was Leckeres aus und esse meine Köstlichkeiten auf dem Zimmer. Da ich ja eine große Sitzecke habe, ist das gar kein Problem. Genügend Platz ist hier wirklich, auch für eine Familie. Das Sofa könnte man ausziehen und in der Suite können locker zwei Kinder schlafen. Also wirklich auch perfekt für mehrere Personen. Falls Ihr im Sommer da sein solltet, könnt‘ Ihr draußen im begrünten Innenhof sitzen, essen, chillen und die wunderbare Atmosphäre genießen.
Ich habe die Tage in München und im Cocoon sehr genossen und will beim nächsten Aufenthalt noch ein anderes Hotel der Gruppe besuchen. Denn auch an der Theresienwiese oder am Sendlinger Tor gibt es noch einen Ableger und auch in Salzburg mitten in der City gibt es ein Cocoon Hotel. Also vielleicht ist das auch ein Tipp für Euch, wenn Ihr auf dem Weg in den Süden seid. Ich freue mich schon auf das nächste Mal im Cocoon.
In Sachen Transparenz: Wir bedanken uns ganz herzlich beim Cocoon Hotel München für die Einladung (Werbung, da Pressereise) und bei Anja Reinhardt PR für die tolle Organisation. Wir berichten nur über Hotels und Destinationen, die wir selbst getestet haben und die wir auch Freunden empfehlen würden.















