Urlaubszuhause mit Traumgarten
In die Suiten des Sheraton Cascais könnten wir gleich einziehen, so groß und gemütlich sind sie – eine komplett ausgestatte Küche inklusive. Obwohl man die nicht unbedingt braucht, das Restaurantangebot ist vollauf zufriedenstellend. Absolutes Highlight ist für uns aber die tolle Gartenanlage mit Lagunenpool und einem Kids Club mitten in der Natur.
Vom Flughafen Lissabon ist es eine entspannte 45-Minuten-Fahrt zum Sheraton Cascais. Das Fünf-Sterne-Resort liegt in Quinta da Marinha, einen exklusiven Viertel im Westen von Cascais. Wir passieren eine Villa nach der anderen, dann erreichen wir die Einfahrt des Sheraton. Gleich wird klar: Es handelt sich um eine große Anlage. Der Weg bis zum Eingang des Hotels zieht sich durch einen wunderschönen Garten, unter Pinien hindurch.
Check-in mit Kindertisch
An der Rezeption werden wir herzlich willkommen geheißen und bekommen zum Check-in ein Glas Sekt beziehungsweise Orangensaft gereicht. Gleich neben dem Desk steht ein Kindertisch mit Ausmalbildern und Buntstiften. So ist unser fünfjähriger Sohn Leo beschäftigt, während mein Mann Jack und ich die Formalitäten erledigen.
Die Lobby ist groß, wirkt aber durch die Aufteilung in verschiedene Sitzecken mit unterschiedlicher Möblierung trotzdem gemütlich. Im Hintergrund läuft entspannte Musik, in einer Ecke plätschert ein Springbrunnen. Das Design ist modern, aber geerdet, mit Natur-, Beige- und Brauntönen, Akzenten in Gold sowie vielen Pflanzen.
Zuhause auf Zeit: die Premium Deluxe Suite
Im Zimmer erwartet uns ein herzlicher Willkommensgruß, eine Etagere mit Crackern, Käse, Obst und Macarons. Wobei Zimmer eigentlich der falsche Begriff ist: Unsere Premium Deluxe Suite ist im Grunde eine ganze Wohnung mit Wohnzimmer, Küche, großem Schlafzimmer und Bad sowie Balkon mit Loungesesseln und Blick in den schönen Garten.
Im Wohnzimmer lädt eine Sitzecke mit (Schlaf-)Sofa und zwei Sesseln zum Entspannen ein. Die Einrichtung ist klassisch-modern, in gedecktem Blau, Grau und Weiß. Ein runder Esstisch markiert den Übergang zur offenen Küche, die mit allem ausgestattet ist, was man braucht, um sich selbst zu verpflegen – Mikrowelle, Herd, Spülmaschine, Geschirr, Kühlschrank. Die großen schwarzen Bodenfliesen und Arbeitsplatten geben dem Raum einen eleganten Touch.
Sie finden sich auch im Bad wieder, und zwar nicht nur am Boden, sondern auch an den Wänden – sehr schick. Das Schlafzimmer ist groß genug, dass ein Zustellbett für Leo problemlos mit hineinpasst. Das King-Size-Elternbett ist so gemütlich, dass ich so gut schlafe wie schon lange nicht mehr!
Schlemmen im Glashaus
Bevor an Schlafen zu denken ist, müssen wir aber erst einmal essen. Das Sheraton bietet mehrere Restaurants: Im Glass Terrace gibt es Frühstück, Mittag- und Abendessen, im Yakuza Cascais Dinner und Drinks. Letztere serviert je nach Saison auch die Flow Pool Bar, im Mimo Café werden Naschkatzen und Kaffeefans fündig.
Da wir zur Mittagszeit ankommen, gehen wir direkt ins Glass Terrace. Wie sich herausstellt, spricht unser Kellner Deutsch – er hat lange in Deutschland gelebt und gearbeitet, nun ist er zurück in Portugal und kümmert sich liebevoll um uns und besonders Leo. Er bringt ihm ein ganzes Malset mit mehreren Ausmalbüchern und kleinen Wachsmalstiften. Leo kann es kaum fassen und fragt: „Hab ich das jetzt ernsthaft geschenkt bekommen?“ Hat er.
Wir sitzen im lichtdurchfluteten Seitenarm – der Name kommt nicht von ungefähr, die Außenwände des Restaurants bestehen komplett aus Glas. Die Einrichtung ist hell und modern, auf den Tischen stehen kleine Sträuße aus Gräsern, die Servietten sind aus Stoff. Die Karte kommt in einem Korkumschlag, portugiesische und internationale Speisen sind darin zu finden. Wir probieren verschiedene Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichte, alles schmeckt frisch und aromatisch.
Auch das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen lässt keine Wünsche offen. Da ich eine Kuhmilchunverträglichkeit habe, bekomme ich ohne Probleme Hafermilch-Cappuccino und sogar Ziegenkäse aus der Küche. Leo begeistert sich für die frischen Säfte und den bunt gepunkteten Donut, den er für diese Geschichte fotografiert.
Traumhafter Garten und naturnaher Pool
Beim Frühstück beobachten wir durch die Glasfront, wie der Garten gewässert, gehegt und gepflegt wird. Zeit, sich die Anlage einmal genauer anzusehen. Überall stehen Pinien, mit ihren breiten Kronen spenden sie nicht nur Schatten, sondern wirken wie Schutzschirme und schenken mir ein Gefühl unglaublicher Ruhe. Dazwischen wachsen Zypressen und Palmen, Gräser und Büsche, Blumen und duftiger Rosmarin.
Mittendrin liegt der Pool, der sich mit seiner geschwungenen Form und den grünen Mosaikfliesen schön in die umgebende Natur einfügt. Ein ebenso geschwungener Holzsteg führt zwischen zwei Becken hindurch. Leo will über diese „Brücke“ durch die zwei Pools laufen, einmal hin und einmal zurück.
Kinderclub unter Pinien
Dann ruft er plötzlich: „Ein Tipi!“ Tatsache: Ein Stück hinter den Pools liegt der Brave Kids Club, mitten im Garten, umgeben von Pinien und Vogelgezwitscher. Neben dem großen Tipi, das Leo aus der Ferne gesehen hatte, gibt es zwei weitere kleinere Tipis und einige Spielgeräte, alles aus Holz mit gelben, blauen und roten Elementen, natürlich und dabei farbenfroh.
In der Hauptsaison gibt es hier täglich von 10 bis 18 Uhr ein betreutes Angebot für Kinder von vier bis zwölf Jahren, mit Workshops, Spielen und mehr. Darüber hinaus ist der Bereich jederzeit frei zugänglich, und Leo klettert und rennt auch ohne Programm glücklich in dem Spielbereich herum. Für kleinere Kinder oder andere Zeiträume steht ein Babysitting-Service zur Verfügung (bis zu zwei Kinder und mindestens drei Stunden, 35 Euro pro Stunde; Reservierung 24 Stunden vorab).
Erwachsene können sich im hauseigenen Fitnessstudio austoben, mit modernen Geräten, Sport- und Yogakursen sowie der Möglichkeit, einen Personal Trainer zu buchen. Außerdem gibt es einen Spa-Bereich mit Thermal Area (von 10 bis 13 Uhr dürfen hier auch Kinder mit rein) und verschiedenen Behandlungen – darunter zwei Angebote für Familien (Gesichtsbehandlung und Massage). Wer mag, kann auch Fahrräder leihen, Golf spielen, reiten oder Surfen lernen.
In Sachen Transparenz: Vielen Dank an Visit Cascais für die Unterstützung und Planung unseres Aufenthalts (Werbung, da Pressereise). Wir stellen nur Hotels vor, die wir selbst getestet haben und die wir Freunden empfehlen würden!













